H36 Dimona, D-KAWO
Doppelsitziger Reise-Motorsegler

Die Dimona war 1984 der erste Kunststoff-Motorsegler des Vereins und ersetzte den SF-25C "Falke" sowie die RF-5. Er war aufgrund seiner Flugleistungen gut im Reiseflug einsetzbar, aber auch wegen der nebeneinanderliegenden Sitze für die Schulung. Viele Urlaubsflüge wurden mit der Dimona gemacht, z.B. nach England, Frankreich, Ungarn oder Tschechien. Und auch bei Motorsegler-Ralleys waren Mitglieder mit ihr erfolgreich. Aber es gab auch einige Probleme mit dem Motor, und manche Leute hatten so ihre Probleme mit dem Flugzeug. 1998 wurde der Flieger durch eine Super-Dimona mit Rotax-Motor ersetzt und die alte Dimona verkauft.

Nachdem Wolf Hoffmann bei Scheibe die SF-34 konstruiert hatte, entwickelte er mit der "Dimona" einen der ersten Motorsegler in GFK-Bauweise (gleichzeitig mit der Grob G109). Dank Verstellpropeller verfügt die Dimona über eine Reisefluggeschwindigkeit von 170 km/h und ist damit den meisten Motorseglern in Gemischtbauweise weit überlegen. Das Flugzeug verfügt über ein festes Spornradfahrwerk. Die Flügel lassen sich zum besseren hangarieren mit wenigen Handgriffen anlegen. Eine Modifikation der H36 ist die Baureihe MK II. Die HK36 ist eine stark überarbeitete Version und wird auch heute noch mit Zwei- oder Dreibeinfahrwerk gebaut. Statt der früher üblichen Limbach-Motoren kommen heute allerdings ausschließlich Rotax-Motoren zum Einsatz.
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Daten:
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Hersteller:
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Hoffmann Flugzeugbau, Friesach (Österreich) |
| Kennzeichen: |
D-KAWO |
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| Werknummer: |
3698 |
| In Vereinsbesitz: |
1984 - 1998 |
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Technische Daten:
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| Anzahl Sitze: |
2 |
Rumpflänge: |
6.85 m |
| Spannweite: |
16.00 m |
Flügelfläche: |
15.20 qm |
| Leergewicht: |
540 kg |
Fluggewicht: |
770 kg |
| Flächenbelastung: |
50.6 kg/qm |
Motor: |
Limbach L2000 (80 PS) |
| Mindestgeschw.: |
72 km/h |
Höchstgeschw.: |
275 km/h |
| Sinkgeschw.: |
0.90 m/s bei 80 km/h |
Beste Gleitzahl: |
27 bei 105 km/h |