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SF-25B Falke, D-KEGI

Doppelsitziger Motorsegler

Unterwegs in Norddeutschland Da man auf dem aktuellen Stand bleiben wollte, wurde der A-Falke 1968 gegen einen B-Falken eingetauscht. Dieses brachte neben einigen Vorteilen im Handling vor allem auch eine großere Reisegeschwindigkeit mit sich. Zu dieser Zeit brauchte man nur wenige Starts zu machen, um die Motorsegler-Berechtigung zu erlangen, eine Prüfung war nicht notwendig. Deswegen erfreute sich der Falke auch größter Beliebtheit und war oft unterwegs zu Motorsegler-Treffen oder Fly-Inns. 1973 erleidete er das selbe Schicksal wie der A-Falke und wurde zugunsten des neuen C-Falken nach Österreich (Kennzeichen OE-9341) verkauft.

Flugvorbereitung am B-Falken Ein großer Wunsch der Käufer des A-Falken war etwas mehr Beweglichkeit und Unabhängigkeit beim Rollen am Boden. Dem wurde Scheibe 1968 mit dem B-Falken gerecht. Die SF-25B besass nun ein mit dem Seitenruder gekoppeltes Heckrad und Stützräder für die Flügel. Diese waren nun in Tiefdeckeranordnung positioniert, was auch die Sicht zur Seite etwas verbesserte. Die Kabine wurde etwas geräumiger. Der B-Falke war 196? bis 197? bei Scheibe und Sportavia-Pützer (Lizenz) in Bau, ??? Exemplare entstanden. In den Vereinen haben sich für den Falken übrigens deutschlandweit die Spitznamen "Kuh" oder auch "Rattel" durchgesetzt.

Daten:
Hersteller: Scheibe Flugzeugbau, Dachau
Kennzeichen: D-KEGI Scheibe SF-25B Falke
Werknummer: 4621
In Vereinsbesitz: 1968 - 1974
Technische Daten:
Anzahl Sitze: 2 Rumpflänge: 7.58 m
Spannweite: 15.30 m Flügelfläche: 17.50 qm
Leergewicht: 345 kg Fluggewicht: 540 kg
Flächenbelastung: 29.50 kg/qm Motor: Stamo MS1500 (45 PS)
Mindestgeschw.: 60 km/h Höchstgeschw.: 190 km/h
Reisegeschw.: 160 km/h Reichweite: 400 km
Sinkgeschw.: 0.80 m/s bei 75 km/h Beste Gleitzahl: 21 bei 85 km/h


3-Seitenansicht des SF-25A