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SF-25C Falke, D-KAOV

Doppelsitziger Motorsegler

Der C-Falke über den Wolken Der C-Falke ersetzte 1973 den SF-25B. Während die RF-5 vor allem für den Reiseflug eingesetzt wurde, kam der Falke in erster Linie als Schulflugzeug und für Gastflüge zum Einsatz. 1983, der Falke war frisch grundüberholt, kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem startenden Motorsegler und dem Seilwagen. Bei letzterem war nur eine Scheibe kaputt, beim Falken jedoch war die linke Fläche durchgebrochen. Das war besonders ärgerlich, war doch die RF-5 gerade erst verkauft worden und die neue Dimona wurde erst ein Jahr später geliefert. Doch die Fläche wurde schnell repariert und mit Eintreffen der Dimona der Flieger verkauft.

Der Falke ist gestartet Der C-Falke - bereits über 1200 gebaute Exemplare gibt es von ihm - gilt als der erfolgreichtste Motorsegler der Welt. Die Kostruktion wurde weitestgehend von dem B-Falken übernommen. Allerdings bekam er einen geänderten Flügel, einen stärkeren Motor sowie eine höhere Abflugmasse. Ein Großteil der Produktion erfolgte in Lizenz bei Sportavia-Pützer auf der Dahlemer Binz. Anfang der 90er-Jahre wurde der Falke gründlichen überarbeitet und es entstand daraus der C2000-Falke mit modernerem Cockpit, einem Rotax-Motor und neuem Seitenleitwerk. Dieser ist auch mit Zweibein- oder Dreibein-Fahrwerk erhältlich und befindet sich in dieser Form immer noch in Produktion. Der Falke 2000 ist auch für F-Schlepp zugelassen.

Daten:
Hersteller: Sportavia Pützer, Dahlem (Lizenz Scheibe Flugzeugbau, Dachau)
Kennzeichen: D-KAOV SF-25C Falke D-KAOV
Werknummer: 4235
In Vereinsbesitz: 1974 - 1984
Technische Daten:
Anzahl Sitze: 2 Rumpflänge: 7.60 m
Spannweite: 15.30 m Flügelfläche: 18.20 qm
Leergewicht: 410 kg Fluggewicht: 610 kg
Flächenbelastung: 31.30 kg/qm Motor: Limbach SL 1700 (60 PS)
Mindestgeschw.: 65 km/h Höchstgeschw.: 190 km/h
Reisegeschw.: 160 km/h Reichweite: 600 km
Sinkgeschw.: 1.00 m/s bei 75 km/h Beste Gleitzahl: 22 bei 90 km/h