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Specht, D-7022

Doppelsitziges Schulflugzeug

Taufe des Specht auf den Namen Mit dem Bau des Specht wurde kurz nach Fertigstellung der SG-38 begonnen. Der Rumpf wurde fertig geschweisst gekauft, der Rest aber in Eigenarbeit erstellt. Im August 1954 war dann Erstflug und der Specht wurde auf den Namen "Eifelsegler" getauft. Wohl versehentlich wurde auf dem Rumpf das (falsche) Kennzeichen D-7021 aufgemalt, während unter dem Flügel das richtige Kennezichen stand. Das Flugzeug stellte für den Verein einen enormen Fortschritt dar, zum einen aufgrund der Flugleistungen, zum anderen, da nun die Schulung am Doppelsteuer erfolgen konnte. Der Specht leistete dem Verein auch sechs Jahre treue Dienste, bis das er 1958 durch die wesentlich bessere Ka 7 abgelöst wurde. Zweimal entstand bei Unfällen annähernd Totalschaden, der aber jedesmal wieder vom Verein in arbeitsintensiven Nächten wiederaufgebaut wurde.

Der Specht von vorne mit Fuzzy im Cockpit Der Specht war von der Firma Scheibe ähnlich wie Schleichers "Rhönlerche" als ein einfach aufgebauter Doppelsitzer für die Anfängerschulung konzepiert worden. Die Flugleistungen entsprachen zwar bei weitem nicht denen der Mü13E, die zur gleichen Zeit von Scheibe gebaut wurde, reichten aber vielen Vereinen, die sich noch im Aufbau befanden, aus. Der Specht ist ein abgestrebter Schulterdecker mit bespanntem Stahlrohrrumpf. Der hintere Sitz ist über eine Tür unter dem Flügel zu erreichen.

Daten:

Hersteller:

Eigenbau (Lizenz von Scheibe Flugzeugbau, Dachau)
Kennzeichen: D-7022, / RP-047 Scheibe Specht
Werknummer: ???
Taufname: "Eifelsegler"
Wettb.-Kennz.: 10
In Vereinsbesitz: 1954 - 1958
Technische Daten:
Anzahl Sitze: 2 Rumpflänge: 7.42 m
Spannweite: 13.00 m Flügelfläche: 16.70 qm
Leergewicht: 190 kg Fluggewicht: 370 kg
Flächenbelastung: 16.30 kg/qm
Mindestgeschw.: 60 km/h Höchstgeschw.: 170 km/h
Sinkgeschw.: 1.00 m/s bei ca.65 km/h Beste Gleitzahl: 18 bei ca.75 km/h