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Im Winter steht die Flugzeugwartung an

Geländearbeiten auf dem Flugplatz

Nach der Flugsaison, die von März bis Oktober stattfindet, endet der organisierte Flugbetrieb. Geflogen wird jetzt nur noch mit dem Motorsegler oder im Flugzeugschlepp, wenn das Wetter es zulässt. Nun beginnt ein weiterer wichtiger Teil des Jahres: die Winterarbeit. Sie ist für uns wichtig, da wir in dieser Zeit Flugzeuge, Winde und andere Arbeitsgeräte warten, instand setzen und renovieren. Ebenso führen wir Arbeiten an Gebäuden und am Fluggelände durch. Hier zeigt sich, dass Piloten nicht nur fliegen, sondern auch arbeiten können. Jedes Mitglied muss 30 Baustunden für den Verein leisten oder alternativ bezahlen. Zu den Baustunden gehören nicht nur die Arbeiten an Flugzeugen und Gerätschaften, sondern auch das Aufräumen des Flugplatzes, das Erarbeiten von Promotion (z.B. der Bau eines Karnevalswagens), das Erstellen von Internetseiten oder Vorbereitungen für unseren Flugtag. Da ist für jeden etwas dabei.

Ein Blick in die WerkstattLernen kann man natürlich auch was: Werkstattleiter, die auf Lehrgängen das nötige Wissen um den Flugzeugbau erworben haben, stehen stets mit Rat und tat zur Seite. Für diejenigen, die einen Beruf im Luftfahrtbereich anstreben, ist die Winterarbeit mit Sicherheit sehr interessant. Man erwirbt Fertigkeiten im Umgang mit Glasfaserkunststoff, Holz oder auch Metall und lernt, einen Motorsegler oder ein Segelflugzeug zu warten.

TheorieunterrichtFür die Flugschüler hingegen heißt es büffeln, denn auch die Theorie will gelernt sein und wird von den Fluglehrern in den Fächern Meteorologie, Navigation, Luftrecht, Technik, Aerodynamik, Menschliches Leistungsvermögen und Verhalten in besonderen Fällen unterrichtet. In regelmässigen Abständen werden auch Lehrgänge zum Erwerb des Funksprechzeugnisses durchgeführt.

Es brauch aber niemand zu befürchten, dass er nach dem Stress auf der Arbeit nun auch in seiner Freizeit Stress hat, denn das ganze läuft doch eher in lockerer Atmosphäre ohne Leistungsdruck ab, schließlich soll es ja auch Spaß machen. Doch gemacht werden müssen die Arbeiten, denn würde man alles "profesionell" machen lassen, würde das die Fliegerei doch erheblich verteuern. Und wenn im Frühjahr dann alle notwendigen Arbeiten erledigt sind, heißt es wieder "Start frei" in eine neue Flugsaison.