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Jugendvergleichsfliegen in Mainz-Finthen

Foto: Marcel Gliencke
Foto: Marcel Gliencke

Unsere Jugend hat am 24. August Florentin Müller beim Jugendvergleichsfliegen in Mainz Finthen unterstützt.

 

Florentin Müller wurde bei dem Wettbewerb 7. von 45 Teilnehmern. Herzlichen Glückwunsch!

 

Insgesamt nahmen 17 rheinland-pfälzische Vereine teil.

Die rheinlandpfälzische Landesjugendleitung (Julia Weidler & Nils Ulrich) gratuliert Florentin zu seiner guten Platzierung. Foto: Philipp Tecklenburg
Die rheinlandpfälzische Landesjugendleitung (Julia Weidler & Nils Ulrich) gratuliert Florentin zu seiner guten Platzierung. Foto: Philipp Tecklenburg

Fluglehrer Johannes Schorn gratuliert dem glücklichen Freiflieger
Fluglehrer Johannes Schorn gratuliert dem glücklichen Freiflieger

Am 11. August flog sich Dirk Schiffer aus Wiesbaum frei!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Unglücklicherweise traf am Sonntag eine 17-köpfige Gastfluggruppe ein, so dass das traditionelle Popo-Hauen sehr schmerzhaft wurde.


Schöne Sommerflugwoche mit vielen Starts

Die Vereinsmitglieder verbrachten eine wunderschöne Sommerflugwoche. Das Wetter meinte es gut mit uns. Es konnten 360 Starts gemacht werden. Insgesamt wurden 150 Stunden geflogen. Am 1.8. standen einige Mitglieder schon sehr früh auf zum Sonnenaufgangsfliegen und wurden mit einem sensationellen Sonnenaufgang belohnt. 

 

Mit unserer neuen Flugschülerin Nina und ihren Schwestern und Cousinen hatten die Mädchen in diesem Sommer den Flugplatz fest im Griff. Versorgt wurden die Mitglieder am Abend von Amelie mit leckerem Gemeinschaftsessen.

 

Luca Feuser konnte in der Woche seinen 150 km Flug mit dem Motorsegeler absolvieren und kann nun zur Prüfung schreiten.

 

Fleißige Mitglieder fanden auch Zeit für dringend notwendige Instandsetzung. So wurde ein Dachfenster ausgetauscht. An dieser Stelle herzlichen Dank an André Tillmann und Rudi Müller.

 

Wir hatten eine wunderbare, entspannte Flugwoche und danken dem Wettergott, dass er uns wohlgesonnen war!

 

Fotos: Uwe Bodenheim, Martin van der Mühlen, Marc Theisen


Für 15 Euro geht’s in Wershofen in die Luft!

Rundflugtag mit Rundumblick in Wershofen

Segelflug ist ein schönes Freizeitvergnügen und Vereinssport zugleich. Eine Motivation für viele Flieger dürfte sein, aus der Höhe einen Perspektivwechsel zu erleben. Der andere Blick auf die Welt relativiert vieles, lässt manches zurück. Auch das Gemüt wird in Hochstimmung versetzt. Wer als Segelflugpilot – ob in Ausbildung oder als Scheininhaber – nach absolviertem Flug auf die Erde zurückkehrt, darf getrost stolz auf sich sein. Segelfliegerei ist eine anspruchsvolle Herausforderung. Konzentriert sind die Wershofener Pilotinnen und Piloten bei der Sache. Es gilt, sich auf jeden Wind, ob von vorne, hinten, links oder rechts, einzustellen. Streng wird auf die Sicherheit und auf die Einhaltung von Regeln geachtet, damit niemand zu Schaden kommt. Ob in der Luft oder am Boden, es gilt: Augen auf im Flugverkehr. Den kann man auch vom Flugplatz aus beobachten, Fernblick in die Eifellandschaft inklusive. Bis zur Nürburg, der Hohen Acht und ins Ahrgebirge.

Gelegenheit für Gäste, das Fluggeschehen zu beobachten oder mitzufliegen, besteht in diesem Jahr insbesondere zu zwei Gelegenheiten:


Am 21. September 2019 findet der zweite Rundflugtag in diesem Jahr statt.

Flugbetrieb ist an allen Wochenenden und an Feiertagen, außer wenn es stürmt oder neblig ist. Denn wenn am Boden schlechte Sicht herrscht oder die Witterungsbedingungen Gefahren wie Blitz und Donner in sich bergen, starten die Segelflieger nicht. Sicher ist sicher.

Das Flugplatzrestaurant Thermikklause heißt Flugbegeisterte während des Segelflugbetriebs willkommen. Und Kinder freuen sich über den kleinen Spielplatz auf dem Gelände der Segelfluggruppe Wershofen.

 


Toller Saisonauftakt

Bernd van der Mühlen gratuliert seiner Flugschülerin Jessica Schiffer
Bernd van der Mühlen gratuliert seiner Flugschülerin Jessica Schiffer

Am 24. April flog sich Jessica Schiffer frei. Eine Punktlandung bevor der Sturm mit Gewitter und Regen eintrafen. Herzlichen Glückwunsch!


Gerd Krautwig gratuliert Sascha Plötzer
Gerd Krautwig gratuliert Sascha Plötzer

Die Saison 2019 ist gut gestartet. Zum Auftakt des Osterfluglagers können wir direkt einen ersten Alleinflug verkünden. Sascha Plötzer ist am Ostersamstag nach ca. 100 Starts freigeflogen. Der 15jährige Florentin Müller (Bildmitte im Hintergrund) konnte bei guter Thermik seinen 50 km Flug absolvieren, welcher Voraussetzung für die Segelfluglizenz ist.

 

Für den 72jährigen Fluglehrer, Gerd Krautwig, schöne Abschiedsgeschenke, der nach 30jähriger Fluglehrertätigkeit sein Ehrenamt beendet.

 

Die SFG Wershofen bedankt sich ganz herzlich bei Gerd Krautwig und wünscht ihm noch viele spannende Flüge.


Niklas Schaefer (Reiferscheid) erhält nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand die Bronzene LSV RP Ehrennadel für sein Engagement als Jugendleiter. Foto: Florian Müller
Niklas Schaefer (Reiferscheid) erhält nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand die Bronzene LSV RP Ehrennadel für sein Engagement als Jugendleiter. Foto: Florian Müller

Neue Vorstandsmitglieder und zwei neue Ehrenmitglieder

Christian Grau gratuliert Benjamin Deppe zum neuen Amt
Christian Grau gratuliert Benjamin Deppe zum neuen Amt

Bei der Jahreshauptversammlung wurde ein neuer 1. Vorsitzender und ein neuer Jugendleiter gewählt.

 

Neuer 1. Vorsitzender ist Benjamin Deppe. Neuer Jugendleiter Yannis Hilgers. Wir gratulieren zur Wahl.

 

Wir danken den beiden ehemaligen Vorstandsmitgliedern, Christian Grau und Niklas Schaefer, für Ihr Engagement und Ihre langjährige Mitarbeit im Vorstand der SFG Wershofen.

 

Lange Zeit war Otto Betzner alleine Ehrenmitglied der SFG Wershofen. Seit der Jahreshauptversammlung gibt es zwei neue Ehrenmitglieder: Hubert Raaf und Klaus Ohlenhardt. Damit dankt die SFG Wershofen für deren langjähriges Engagement für den Verein, dem sie bereits seit ihrem 14. Lebensjahr angehören!

von links nach rechts: Christian Grau erhält die Bronzene Ehrennadel des Luftsportverbands Rheinland-Pfalz für seine langjährige Tätigkeit als 1. Vorsitzender; die neuen Ehrenmitglieder der SFG: Klaus Ohlenhardt & Hubert Raaf; Gewinner des Holzpokals: Tom Hoffmann; Vereinsmeister Junioren: Mika Zeyen.


Gründe zum Feiern für zwei Wershofener Piloten

Foto: Paul Heesel  - Letzte Hinweise vor dem Start durch Fluglehrer Bernd van der Mühlen für den Euskirchener. Andreas hat sein Ziel erreicht: er darf ab jetzt alleine fliegen.
Foto: Paul Heesel - Letzte Hinweise vor dem Start durch Fluglehrer Bernd van der Mühlen für den Euskirchener. Andreas hat sein Ziel erreicht: er darf ab jetzt alleine fliegen.

Euskirchener Autohändler geht in die Luft

 

Von Stefan János Wágner

 

Bei den Segelflugkameraden in Wershofen gab es in der vergangenen Woche gleich zwei Gründe zum Feiern: Vereinsmitglied Andreas aus Euskirchen (43) hat einen wichtigen Meilenstein in seiner Fliegerkarriere absolviert: die A-Prüfung. Jetzt darf er ohne Begleitung eines Fluglehrers fliegen. Der erste Alleinflug ist einer der spannensten Momente im Fliegerleben, der unvergesslich bleibt. „Das diesjährige Osterfluglager hat mich in meinem Lernfortschritt sehr nach oben katapultiert“, freut sich Andreas, seines Zeichens Autohändler, über den Erfolg. Auch im übertragenen Sinne, denn gestartet wird durch die Winde, die die Segelflugzeuge in nur drei Sekunden von null auf hundert beschleunigt. Oder anders gesagt: katapultiert.123 Flugtage, sprich drei Monate und drei Wochen, die Winterpause nicht eingerechnet, benötigte der Euskirchener, bis ihm die Segelfluglehrer das Vertrauen schenkten: „Du schaffst das jetzt!“ Rekordverdächtig ist auch die Zeitspanne, die der ambitionierte Flugschüler bereits in der Luft verbrachte: 25 Stunden in so kurzer Zeit. Um sein ehrgeiziges Ziel zu erreichen, hatte der Euskirchener kein Wochenende ausgelassen und war immer am Platz, vielmehr: am Start.

 

Sein langersehntes Ziel hat auch der in Schönau bei Bad Münstereifel lebende Gerd Henseler (58) erreicht. Seine Fliegerkarriere begann bereits 2012 in Nörvenich. Dort wirkte er als technischer Leiter, was viel Zeit in Anspruch nahm und weshalb er kaum zum Fliegen kam. Er wechselte den Verein im Oktober 2017, kurz  vor Beginn der fünfeinhalb monatigen Winterpause. Henseler begründet seinen Wechsel: „Auffallend ist der sehr angenehme Umgang zwischen den Vereinsmitgliedern in Wershofen. Besonders erwähnenswert sind an der Stelle das sehr freundliche Klima und hilfsbereites Entgegenkommen.“ Letzteres war für den Schönauer wichtig, denn er hatte noch eine wichtige Aufgabe vor sich. Seine theoretische Prüfung hatte er zwei Jahre zuvor absolviert. Die strengen Regularien des Luftfahrtbehörden sehen vor, dass man innerhalb einer Frist von zwei Jahren dann die praktische Prüfung angeht. Die Zeit lief. Zwei Wochen vor Ablauf dieser Frist kam dann nach insgesamt 249 Starts als Flugschüler der ersehnte Tag.

 

Seinen 250. Flug, den Prüfungsflug, absolvierte Henseler mit Prüfer Hermann Kleber (73), einer geachteten Kapazität unter den Fliegern. Die Prüfung von Henseler war die letzte Prüfung, die Kleber abnahm, bevor er nun aus Altersgründen sein Prüferdasein an den Nagel hängt. Der vom rheinland-pfälzischen Luftamt behördlich bestellte ehrenamtlich tätige Kleber war stets fair, sachlich, mit Augenmaß unterwegs und dafür bei den Fliegern hoch geachtet. Sein Amt als Prüfer bekleidete Kleber seit 1979. Unterdes hatte er vielen Wershofener Piloten zur Lizenz verholfen.

 

Für beide Flieger lässt sich sagen: „Et hät noch emmer joot jejange!“ Die Wershofener Fliegerkameradschaft freut sich mit den beiden. Nun wappnet sich der Verein für das bevorstehende Großereignis: Am ersten Septemberwochenende steht das großes Flugplatzfest auf der Agenda, zu dem viele hundert Touristen aus nah und fern nach Wershofen strömen, um sich dort von spektakulären Kunstfliegern begeistern zu lassen. Auch die beiden Prüflinge werden dann am Start sein.

 

„Fliegen hält durch den Umgang mit Menschen großen Altersunterschiedes und dem dauerhaften Lernen jung und fit. Sowohl körperlich als auch mental“, wirbt Henseler für seine Sportart. Doch ist Segelflug mehr als nur Sport. Fliegen ist eine Passion.

Foto: HG Hamann - Prüfer Hermann Kleber, seit 1979 im Dienst im Auftrag der Luftfahrtbehörde, nimmt seinen letzten Prüfungsflug in Wershofen ab und verabschiedet sich in den Ruhestand. Generationen von Piloten hat er seither zur Lizenz verholfen.

Foto: HG Hamann - Gerd Henseler (vorne in der „K13“) bei seinem 250. Start in Begleitung des Prüfers Hermann Kleber beim Prüfungsflug zum Fluglizenterhalt.